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Nutztiere
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Das Dumme Schaf – stimmt das?

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9 faszinierende Fakten über Schafe

Schafe sind faszinierende Tiere. Zu ihren Charaktereigenschaften gehören: Sie sind empfindsam, bilden Freundschaften und treffen bewusste Entscheidungen.
Sie entwickeln sogar Strategien, um große Absperrungen zu überwinden, damit sie an das Gemüse des Nachbarn essen wollen.
Es wurde berichtet, das eine Gruppe von Schafen einen drei Meter breiten Weiderost überwunden haben.

Sie legten sich einfach flach auf den Boden und über den Rost hinweg zu rollen – zum Ärgernis der Dorfbewohner.
Leider wissen die Menschen sehr wenig über Schafe, da sie ihnen meistens als Wolllieferanten begegnen. Diese neun Fakten sollen dazu beitragen, das Schafe faszinierende Geschöpfe sind.schafherde

  1. Schafe ,, riechen“ mit den Füßen

    Die Sinne von Schafen ist wie bei jedem Beutetier extrem gut ausgebildet. Sie haben ein sehr feines Gehör und ein ausgesprochenes breites Sichtfeld. Die Schafe können ohne den Kopf drehen zu müssen, sehen was hinter ihnen passiert. Es ist aber auch erstaunlich, dass sie Gerüche nicht nur mit ihrer Nase, sondern auch mit den Füßen wahrnehmen können. Sie besitzen zu diesem Zweck zwischen ihren Hufen zusätzliche Geruchsdrüsen.

  2. Schafe erkennen Gesichter und können sie auch unterscheiden

    Die beeindruckensde Fähigkeit, die Schafe haben, sich Gesichter von Menschen und sogar bis zu 50 anderen Schafen über einen Zeitraum von zwei Jahren zu merken. Das Gesicht selbst von Barack Obama können Schafe gegenüber einem ähnlichen Gesicht wiedererkennen. Das zeigt, das Schafe in der Lage sind, differenziert zu lernen und sich auch Details gut zu merken. Dieses wichtige Sozialverhalten wird ermöglicht, durch bestimmte Nervenverbindungen, die Strukturen im menschlichen Gehirn sehr ähnlich sind.

  3. Medizinisches Wissen können sich Schafe auch aneignen

    Schafe, das wurde in einem Experiment festgestellt, das sie auf Grundlagen verschiedener Geschmacksrichtungen, sich Wissen über Nahrung aneignen können. Sie konnten dieses Wissen gezielt einsetzen, wenn sie krank sind. Aufgrund des Geschmacks können sie Pflanzen mit heilender Wirkung wählen.

  4. Schafe haben ein gutes Gedächtnis und lernen aus Fehlern

    Eine durchgeführte Studie von Prof. Jenny Morton (Cambridge Universität) konnte belegen, das die Schafe in der Lage sind, verschiedene Farben voneinander zu unterscheiden und sich zuvor getroffene Entscheidung über einen Zeitraum von sechs Wochen zu merken. Es wurden bei diesem Experiment, an einem Ende eines Labyrinths Futterkübel in unterschiedlichen Formen und Farben versteckt.

    Die Schafe lernten sehr schnell, in welchem Kübel ihr Futter erhielt, und konnten sich auch noch nach sechs Wochen daran erinnern. Zudem belegte diese Studie auch, dass die Tiere in der Lage waren, Fehlentscheidungen zu korrigieren und die richtige Wahl zu treffen und aus Fehlern lernen. Es konnte bei einem ähnlichen Experiment festgestellt werden, dass sich die Tiere Informationen dieser Art sogar für fast 22 Wochen merken konnten.

  5. Schafe entwickeln Gewohnheiten und treffen bewusste Entscheidungen

    Eine Studie hat bewiesen, dass die Gehirngröße dieser sanftmütigen, gelehrigen Tiere mit der Größe der Gehirne von Rhesusaffen vergleichbar ist.
    Sie besitzen auch die gleichen komplexen Strukturen die Gehirne anderer Primaten – so auch des Menschen. Durch diese Ähnlichkeiten sind Schafe bedingt, genau wie wir Menschen, in der Lage bewusste Entscheidungen zu treffen, sich koordiniert zu bewegen und Gewohnheiten zu entwickeln.

  6. Schafe sind empfindsam

    Genau wie wir sind Schafe empfindungsfähige Lebewesen. Durch eine Schweizer Studie von Schafen hat belegt, dass sie emotionalen Reaktionen in der Lage sind, über physiologische Parameter wie Herzfrequenz, Atmung und veränderte Hautfeuchtigkeit können sie positive und negative Emotionen wie Freude und Angst zeigen.

  7. Schafe entwickeln Freundschaften

    Schafherden bilden komplexe Beziehungen, wenn es ihnen nicht durch die industrielle Tierhaltung verehrt wird. Eine Studie zeigt auch, das Charaktereigenschaften der Tiere wie Schüchternheit oder Kühnheit dazu führen können, dass sich innerhalb einer Herde Untergruppen bilden.
    Sie bevorzugten es lieber mit ihren Freunden zusammen zu sein, statt weit entfernt nach besser Nahrung zu suchen.

  8. Schafe haben eine enge Mutter – Kind – Bindung

    Ab dem Moment ihrer Geburt haben Lämmer und ihre Mütter eine außerordentliche starke Bindung zueinander. Nach der Geburt nach ca. zwölf Stunden erkennen Lämmer ihre Mütter an ihrem Aussehen und an ihrer Stimme.
    Die Pubertät setzt von sechs bis zwölf Monaten ein und die Jungtiere werden immer unabhängiger.

    Man kann auch beobachten, dass auch erwachsene Tiere immer mal dazu neigen, die Nähe zu ihren Müttern zu suchen und sich zu ihnen gesellen. Die Lämmer werden im Alter von zwei und vier Monaten, also viel zu früh von ihren Müttern getrennt,
    weil es der Wollindustrie primär umschafe-lamm Profitmaximierung geht.
    Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Trennung bei Mutter und Lamm starkes emotionales Leid verursacht: Die Tiere versuchen tagelang, sich wiederzufinden, laufen nervös und aufgeregt umher und rufen verzweifelt nacheinander.

  9. Schafe leiden in der Wollindustrie

    Schafe werden in der weltweiten Wollindustrie zu Profitzwecken ausgebeutet, gequält und getötet. PETA und ihre internationalen Partnerorganisationen konnten mit Undercover – Recherchen in der Vergangenheit mehrfach aufzuzeigen, welch schockierende Misshandlungen die Tiere vor ihrem Tod erleiden, darunter das blutige Mulesing, die grausame Kastration ohne Betäubung und natürlich die lebend Exporte.

    So können sie den Schafen helfen. Wir Verbraucher können direkt dazu beitragen, Schafe vor dem alltäglichen Leid durch die Wollindustrie zu schützen, indem wir keine Produkte mit Wolle von Schafen oder andere Tiere kaufen. Heute bietet der Handel zahlreiche tierfreundliche Textilien aus pflanzlichen oder synthetischen Materialien, wie Baumwolle, Viskose, Polyester oder Acryl an.

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