Demenz bei Hunde und Katzen

alter-hund-dement

Wenn Hunde und Katzen dement werden!!

Nicht nur wir Menschen altern, sondern auch unsere Hunde und Katzen. Unsere Haustiersenioren leiden genau wie wir Menschen an Blasenschwäche, Arthritis oder eben an Demenz. Die Lebenserwartung von unseren Haustieren steigt bei einer artgerechten Haltung auch an. Unterschiedlichste Futterangebote für Hunde und Katzen, die Fortschritte der Veterinärmedizin lässt unsere Haustiere ein hohes Alter erreichen. Leider bringt das hohe Alter bei Hunden und Katzen auch Krankheiten mit sich. Neben Tumore und orthopädische Probleme beschäftigen sich Tierärzte auch um den geistigen Verfall der Tiere.

Kognitive Dysfunktion (Beeinträchtigung von Gedächtnis) bei Katzen!!

Von kognitiver Dysfunktion spricht man von einem Krankheitsbild und Verlauf der Alzheimer-Krankheit, die dem Menschen ähnelt. Vor Jahren haben Forscher schon anhand von charakterischen Eiweißablagerungen im Gehirn von verstorbenen Katzen nach weisen können. Die Diagnose bei lebenden Tiere kann eine Demenz Diagnose nur auf Verdacht gestellt werden. Da die Tierärzte nicht mit den Tieren sprechen können, sind sie auf die Aussagen der Tierhalter angewiesen, die ihre Tiere gut kennen und merken, dass sich ihr Verhalten verändert hat.

Vergesslichkeit und Schreie bei Katzen!!

Erste Anzeichen oder Symptome einer solchen Erkrankung können sein: Die Katze wirkt vergesslich möchte ständig raus und gleich wieder rein und wieder raus. Manche Katzen wissen nicht mehr, wo ihre Katzentoilette steht und macht ihr Geschäft in die Wohnung. Besonders Nachts kann es passieren, dass die Katze grundlos anfängt zu schreien.

Schleichender Prozess bei Hunden und Katzen!!

Das Starren in die Luft schreien oder offensichtliche Vergesslichkeit sind typische Merkmale für eine Demenz-Erkrankung. Umso älter ein Tier ist, umso wahrscheinlicher kann so etwas passieren. Ein Zeichen von Schreien, könnte dafür sein, das der Hund oder die Katze nicht mehr wissen, wo sie gerade sind, oderalte-katze-dement einfach nur Angst haben. Die Symptome beginnen schleichend und den Tierhaltern fällt es erst später auf, dass sich ihr Tier verändert hat.

Je älter ein Hund wird, desto wahrscheinlicher ist er von einer Demenz betroffen!!

Umso älter ein Hund ist, des so wahrscheinlicher tritt die Gehirnerkrankung auf. Studien haben dies belegt. Ungefähr 60 Prozent aller Hunde im Alter von ca. 11 Jahre zeigten Symptome.

Die Rasse spielt auch eine Rolle. Eine Studie des Bundesverbands für Tiergesundheit verweist darauf hin, das mehr als 20 Prozent der Hunde die älter als 9 Jahre sind und 68 Prozent der Hunde von über 15 Jahre davon betroffen sind.

Hirn-Training am Touchscreen für Hunde!!

Wie bei uns Menschen sinkt auch bei Hunden im Alter die Produktion des Botenstoffs Dopamin. Dadurch entsteht ein abnehmendes Erinnerungsvermögen, aber durch gezieltes Training kann man diesen natürlichen, geistigen Abbau entgegenwirken. Eine Studie hat vierbeinige Hundesenioren auf einfache Denksportaufgaben mit einem Touchscreen-Computer lösen lassen.

Fazit dieser Studie:

Ältere Hunde sprachen positiv auf das kognitive Training mit den Lernspielen an. Animiert durch ein Belohnungssystem, was ein wesentlicher Faktor für die Motivation war. Die Hunde waren bereit etwas Neues zu tun oder lernen. Genau wie wir Menschen, empfinden unsere Hunde es als sehr positiv, wenn sie eine geistige Aufgabe gelöst haben. Tochscreen-Spiele eignen sich gerade für Hunde die im Alter nicht mehr so fit sind.

Wenn man seinen Hund oder Katze nicht mehr kennt!!

Das altersbedingte Schwinden der kognitiven Fähigkeiten, wie z.B. Erinnerung, Auffassungsgabe oder Lernfähigkeit beeinflusst das Verhalte der Tiere stark. Bei manchen Tieren kann es sogar dazu führen, dass sie sich gegenüber seinem Halter oder anderen Tiere verhalten.

Manche Hunde oder Katzen verlieren ihre räumliche und zeitliche Orientierung oder leiden an Schlaflosigkeit. Sollte Sie solche Symptome bei Ihrem Tier merken, auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen. Der klärt erst einmal ab, dass andere Krankheiten ausgeschlossen werden können. Ist doch eine Demenz-Erkrankung bei Ihrem Tier festgestellt worden, braucht Ihr Tier eine tägliche Routine und ganz viel Liebe, damit sich Ihr Liebling in seiner Umgebung sicher und wohlfühlt.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.

Meistgelesene Beiträge
Menü