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Vogelmagazin
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Der Kranich – Der besondere Vogel

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Ganz besondere Vögel sind die Kraniche. Die Balz ist spektakulär, ihr Aussehen fällt auf und ein ganz besonderes Naturschauspiel ist jedes Jahr der Kranichzug. Sie versammeln sich mit mehreren tausend Tieren an den Rastplätzen und ziehen mit lauten Rufen in Keilformationen am Himmel entlang. Solche Rastplätze befinden sich in Deutschland vor allem im Norden und Nordosten.
Hierzulande hat sich in den letzten Jahrzehnten beim Brutvorkommen ein positiver Bestandstrend entwickelt.

Zugverhalten

Der Kranich bevorzugt in Korkeichwäldern Südeuropas und in Nordafrika zu überwintern. Der Kranich ist mehrheitlich ein Kurzstreckenzieher.

Aussehen

Der Kranich ist größer als ein Weißstorch. Das Gefieder vom Kranich ist überwiegend in einem hellen Blaugrau. Die langen, schwarz zulaufenden Schirmfedern sind sehr auffällig, die buschig über den Bürzel hinausragen. Schwarz – weiß sind Kopf und Hals, und auf dem Kopf befindet sich eine unbefiederte rote Kappe. Während der Brutzeit ist der Mantel rostbraun gefärbt.kranich-aussehen

Lebensraum

Brüten tun Kraniche versteckt in Feuchtgebieten und Mooren am Boden. In Europa erstreckt sich sein Verbreitungsgebiet vor allem über den Norden und Nordosten. Rasten tut er während des Zuges häufig auf Feldern und übernachten an störungsfreie Gewässern.kranich-rast

Stimme

Ruffreudige Tiere sind die Kraniche. Während des Zugs, während der Balz im Duett, aber auch bei Aufregung kann man ihre trompetenartige Rufe hören.

Verhalten

Die Kraniche führen während der Balz und auch bei Aufregung besondere Tänze vor, bei denen sie die Köpfe und Schnäbel hoch in die Luft recken und ihre trompetenden Rufe von sich geben. Ihre Nester bauen sie bevorzugt umgeben von Wasser und sie polstern sie mit Pflanzenmaterial aus.
Kümmern tun sich beide Elternteile um ihre Jungen.

Gefährdung

Dank umfangreicher internationaler und nationaler Schutzmaßnahmen gilt aktuell der Kranich als nicht gefährdet.kranich-zug

Nahrung

Vor allem verschiedene Pflanzenbestandteile bilden die Nahrungsgrundlage. Im Sommer frisst der Kranich auch Insekten und Würmer.

 

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