Marienkäfer auch Glückskäfer genannt

Marienkäfer-titel

Wie sehen Marienkäfer aus?

Für uns Menschen gelten die rot-schwarzen Marienkäfer als Glücksbringer. Die Käfer haben einen runden, halbkugelförmigen Körper und werden ca. sechs bisglück acht Millimeter groß. Die Marienkäfer gibt es in verschiedenen Farben z.B. gelb, rot oder schwarz mit jeweils andersfarbigen Punkten. Es kommt auf die Art anmarienkäfer-gelb und haben mehr oder weniger punkte auf dem Rücken. In Deutschland gibt es am häufigsten den Siebenpunkt -Marienkäfer. Je drei Punkte sitzen auf den Deckflügeln, der siebte sitzt in der Rückenmitte am Übergang vom Halsschild zum Rücken. Schwarz gefärbt sind der Kopf, Halsschild und Beine. Der kleine Kopf trägt zwei kurze Fühler. Dann gibt es die Marienkäfer, die besitzen vier Flügel. Es gibt zwei Hautflügel, die zum Fliegen dienen und zwei harte Deckflügel, die dienen dazu, den Hautflügel zu schützen, wenn diemarienkäfer-titel2 Marienkäfer nicht fliegen. Sie sind ziemlich flink und besitzen sechs Beine.

Wo leben Marienkäfer?

In Europa, Asien, Nordafrika und Nordamerika sind die Siebenpunkt-Marienkäfer weit verbreitet. Man findet sie überall. An Waldrändern, auf Wiesen und in Gärten. Sie leben dort auf Pflanzen. Auch in unseren Wohnungen und Häusern verirren sie sich auch mal ab und zu.marienkäfer-blatt

Welche Marienkäferarten gibt es?

Es gibt ca. 4000 verschiedene Marienkäfer auf der Welt. In Europa kommen wir gerade mal auf 100 verschiedene arten. In Deutschland sind es ca. 80 arten. Alle haben einen runden, halbkugelförmigen Körper. Der australische Marienkäfer, ist ein bekannter verwandter unserer Mariechenkäfer. Er hat keine schwarzen punkte, sondern ist am ganzen Körper schwarz. Seine Flügel sind braun und leicht behaart und sein Körper orange.

Wie alt werden Mariechenkäfer?

Je nach Marienkäferarten können sie unterschiedlich alt werden. Durchschnittlich leben Marienkäfer ein  bis zwei Jahre. Höchstens aber drei Jahre.

Was bedeuten die Marienkäferpunkte?

Warum haben Marienkäfer zwei, fünf, sieben oder mehr punkte. Was haben sie zu bedeuten? Die Anzahl auf dem Rücken der Marienkäfer verrät nichts über das Alter, was viele Menschen immer glauben. Die Punkte hängen viel mehr davon ab, zu welcher Art der Marienkäfer gehört. Die Anzahl der Punkte bleiben das ganze Leben der Käfer gleich. Sieben punkte tragen die Siebenpunkt-Marienkäfer, der Zweipunktmarienkäfer nur zwei, andere wieder z.B. 22 der 22 Punkt–Marienkäfer. Vermutet wird auch, dass die leuchtenden Farben der Marienkäfer und die Punkte Feinde Giftstoffen warnen sollen.

Die, sondern sie bei Gefahr ab. Marienkäfer sind auch nützliche Insekten. Die Marienkäfer-Larven haben einen großen Appetit auf Blattläuse. Pro Tag kann eine Larve 30 dieser Pflanzenschädlinge fressen, erwachsene Käfer bis zu 90 Pflanzenschädlinge. In ihrer Entwicklungszeit frisst eine Larve ca. 400 Blattläuse, der Käfer ca. 5000 in seinem Leben. Marienkäfer, überwintern, wenn es im Herbst kalt wird im Laub und Moos. Im Frühjahr krabbeln sie wieder aus ihrem Versteck.

Feinde des Marienkäfer

Wenn Marienkäfer-Larven frisch geschlüpft sind, sind sie eine leichte beute für Vögel und Insekten. Manchmal werden die erwachsenen Käfer, von einer sogenannten Marienkäfer-Brackwespe befallen. Unter den Flügeldecken des Käfers legen sie ihre Eier. Dort schlüpft dann eine Larve, bohrt sich in den Hinterleib des Marienkäfers und ernährt sich dort von seinen Körpersäften. Anschließend frisst die Larve auch die lebensnotwichtigen Organe des Käfers, so das dieser denn stirbt. Erwachsene Käfer werden selten gefressen, da sie eine übel riechende und bitter schmeckende Flüssigkeit bei Gefahr abgeben.

Wie vermehren sich Marienkäfer?

Etwa ein bis zwei Monate dauert es bei unserem Klima, bis die Entwicklung eines Marienkäfers vom Ei über die Larve und Puppe abgeschlossen ist. Nach dermarienkafer-larve Paarung legen die weiblichen Käfer ca. mehrere hundert etwa 1,3 Millimeter lange Eier einzeln oder in Klumpen von ca. 20 bis 40 Stück auf die Hinterseite von Blättern ab. Für die Eier suchen sie sich oft einen Platz. In der Nähe von Blattlauskolonien. Nach dem Schlüpfen hat der Nachwuchs schnell etwas zu fressen. Die aus dem Ei geschlüpften Larven fressen zunächst die Eischalen auf. Danach verbringen sie ihr leben lang damit, Blattläuse zu fressen. Wachsen Sie, wird die alte haut zu eng, und sie müssen sich häuten.

Die Larven verpuppen sich nach der dritten oder vierten Häutung. Sie kleben ihren Hinterleib mithilfe einer Körperflüssigkeit an ein Blatt oder Pflanzenstängel und hören auf zu fressen. Zwei Tage bleiben sie still sitzen und verwandeln sich dann in eine Puppe. Die Puppe des Siebenpunkt-Marienkäfers ist zunächst gelb gefärbt, später im Laufe der Entwicklung langsam orange und schwärzliche Flecken. Ist es sehr warm pflanzen sich die Marienkäfer zweimal im Jahr fort, ansonsten nur einmal.käfer-viele

Was fressen Marienkäfer?

Sie ernähren sich ab und zu von Insekten, aber ihre Lieblingsspeise sind Blattläuse und Schildläuse. In der biologischen Schädlingsbekämpfung wird der Appetitkäfer-läuse der Marienkäfer oft genutzt. Die einheimischen Marienkäfer machen sich vor allen Dingen als Blattlausvertilger nützlich. Gegen Woll- und Schildläuse werden dagegen gezielt australische Marienkäfer eingesetzt. Sie werden extra gezüchtet und in Gewächshäusern ausgesetzt. Sie fühlen sich dort besonders wohl, weil von ihrer Heimat Australien hohe Temperaturen gewöhnt sind.

 

 

 

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