Vorsicht für Haustiere-Vergiftung durch Reinigungsmittel

Reinigungsmittel

Wichtig ist für uns Menschen mit Haustieren, ein sauberes Zuhause. Es wird natürlich mit Haustieren schneller schmutzig als ohne. Nicht nur durch herumliegende Tierhaare muss man auch ab und zu andere Spuren beseitigen, z.B. dreckige Pfotenabdrücke, wenn es geregnet hat. Das Problem ist aber: Manche Mittel zur Reinigung stellen eine Gefahr für unsere Lieblinge da, auch wenn sie nicht direkt aufgenommen werden.

Was ist für mein Tier gefährlich?

Es gibt kaum Reinigungsmittel, die unschädlich für die Haustiere sind. Vor allem, während der Pandemie, wo die Leute mehr Zeit hatten, wurden verstärkt oderKatze-Pfoten-lecken antibakterielle Mittel im Haushalt eingesetzt. Ein höchst gefährlicher Stoff ist Benzalkoniumchlorid, das teilweise in Putzmitteln enthalten ist. Es kann neben einer Vergiftung auch Verätzungen auf der Haut, Schleimhaut und an den Augen verursachen. Es können aber auch Wunden in der Maulhöhle, sowie im Magen und Speiseröhre und Welpe-SchuhEntzündungen auf der Haut entstehen. Gerade Katzen nehmen das Benzalkoniumchlorid über das Putzen und ablecken ihrer Pfoten auf. Besonders Welpen sind gefährdet, da sie alles ins Maul nehmen und sehr neugierig sind.

Wann merke ich, dass sich mein Tier vergiftet hat?

Häufig merkt man erst spät, ob das Tier Benzalkoniumchlorid aufgenommen hat, außer Sie haben es beobachtet. Es dauert ca. sechs Stunden, dass sich dann Symptome zeigen, wie vermehrtes Speicheln und Sabbern, auch kann es zu Appetit- und Teilnahmslosigkeit führen, zu erhöhter Körpertemperatur und es bilden sich Wunden oder Geschwüre auf der Zunge und in der Maulhöhle. Einige Tiere erbrechen sich und haben verstärkt Atemprobleme, Hautveränderungen oder tränende Augen.

Schnelles Handeln rettet Leben

Sollten Sie diese Symptome bei Ihrem Vierbeiner bemerken oder sogar beobachtet haben, dass es zu einer Aufnahme von Putzmitteln gekommen ist, sorgen Sie als erstes, dass Ihr Liebling nichts weiter zu sich nimmt. Eventuelle Rückstände auf Fell und Haut mit fließendem Wasser sofort entfernen. Sollte Ihnen das nichttierarzt gelingen, wird das Ihr Tierarzt für Sie übernehmen. Zeigt Ihr Tier bereits stärkere Symptome oder der Kontakt mit Putzmitteln liegt länger zurück, sollten Sie sofort Ihren Tierarzt aufsuchen.

Der Tierarzt verabreicht Schmerzmittel und Infusionen. Wenn alles gut verläuft, hat sich Ihr Haustier nach einigen Tagen wieder erholt. Manche Tiere die schwer von Verätzungen betroffen sind, werden einige Tage über eine Ernährungssonde gefüttert, weil die Futteraufnahme über die Maulhöhle sehr schmerzhaft sein kann.

Wie kann ich richtig vorbeugen?

Damit sich Ihr Haustier (oder auch im Haus lebende kleine Kinder) keine  Vergiftung durch Putzmittel holen, sollten Sie bei der Reinigung Ihres Hauses besondere Vorsicht walten lassen. Also immer die Reinigungsmittel gut wegpacken, damit kein Haustier oder Kind herankommt.

 

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