Welche Aquarienfische passen zusammen?

aquariumfische

Aquaristik ist ein schönes Hobby, denn nicht nur wer Fische mag, wird sich am Anblick eines Aquariums erfreuen. Alle, die sich ein Aquarium zulegen wollen, überlegen natürlich auch, welche Fische darin ein zu Hause finden können. Wer wenig Ahnung von Aquarienfischen hat, der kann schnell einen Fehler machen und Fische in ein Aquarium geben, die überhaupt nicht zusammenpassen. Aber welche Fische können friedlich zusammenleben und welche Arten haben sich im wahrsten Sinne des Wortes „zum Fressen gern“?

Welche Aquarienfische sind besonders beliebt?

Die Zeiten, in denen hauptsächlich Goldfische die Aquarien beherrscht haben, sind lange vorbei, denn die meisten Aquarianer schauen sich heute nach anderen Fischarten und auch gern nach exotischen Fischen um. Welse stehen in der Beliebtheitsskala ganz weit oben, denn diese Fische sehen gut aus und sie sind sehr robust. Beachten sollte man jedoch, dass Welse nachtaktiv sind und sich am Tag in einer dunklen Ecke verstecken. Auf dem zweiten Platz stehen Salmler, eine Fischart aus Südamerika, zu der unter anderem auch der Neonfisch gehört. Salmler sind ideal für Gemeinschaftsbecken, sie sind ruhig und was das Futter angeht, nicht besonders anspruchsvoll. Auch Zahnkrapfen wie der Guppy sind ideal für ein Gemeinschaftsbecken, denn sie sind bunt und sie haben eine lange Lebensdauer. Für den nötigen Farbtupfer im Aquarium sorgen Schmerlen, wie zum Beispiel die Prachtschmerle, ein aufgeweckter Fisch, der gut in größeren Gruppe zurechtkommt.

Skalare – die Stars im Aquarium

Unter den Aquarienfischen sind Skalare die Stars, denn sie sehen gut aus, sie haben ein fast schon majestätisches Auftreten und wenn die Bedingungen stimmen, dann können Skalare auch im Aquarium gezüchtet werden. Der natürliche Lebensraum der Skalare ist das Amazonasgebiet, dort leben die Fische entweder als Paare oder in kleineren Gruppen von bis zu sechs Fischen zusammen. Auch in einem Aquarium sollten die geselligen Fische nicht alleine gehalten werden, besser ist es, ein Paar zu kaufen, und bei einer Beckengröße ab 270 Liter ist auch ein Schwarm eine gute Idee. Skalare werden zwischen zwölf und 24 cm groß und sie fühlen sich bei einer Wassertemperatur zwischen 25 und 29° Grad besonders wohl.

Welche Fische passen zusammen?

Die Aquarien sind mit Süßwasser gefüllt und wenn die Wahl auf Welse gefallen ist, dann passen unter anderem die sehr schönen Diskus Fische dazu, aber auch Zwergbuntbarsche sorgen für herrliche Farbtupfer. Diese Fische haben gemeinsam, dass sie keinen Stress mögen und daher sind Unruhen im Aquarium nicht zuaquarium- befürchten. Leicht zu pflegen sind Guppys, die sich mit vielen anderen Aquarienfischen sehr gut vertragen. Neonfische können mit Guppys zusammenleben, aber auch Welse, Mollys und Schwertträger passen in diese Gemeinschaft. Bei der Auswahl der Aquarienfische ist es wichtig, darauf zu achten, dass nur sogenannte Friedfische zusammenleben, denn Raubfische wie zum Beispiel Barsche, betrachten die kleineren Fische sehr gern als Lebendfutter, sie haben meist ein aggressives Revierverhalten und sollten daher unter sich bleiben.

Fische im Meerwasseraquarium

Ein Meerwasseraquarium ist etwas für fortgeschrittene Aquarianer, besonders in Hinsicht auf die Auswahl der Fische. Für Einsteiger eignen sich die bunten Clownfische sehr gut, die spätestens seit dem Film „Findet Nemo“, sehr viele Freunde haben. Da die niedlichen Fische nicht sonderlich gut schwimmen können, können sie auch in kleinen Meerwasseraquarien mit einem Fassungsvermögen von 150 Litern gehalten werden. Clownfische müssen aber einen Symbiose-Partner haben und hier bietet sich die Seeanemone an und da Clownfische nicht gern alleine sind, ist es empfehlenswert, ein Pärchen zu halten. Der Königs-Feenbarsch aus der Karibik passt ebenfalls mit ins Becken und auch der Mandarinfisch gehört zu den Aquarienfischen, die in einem Meerwasserbecken einfach zu halten sind. Preußenfische sollten nach Möglichkeit erst zum Schluss zur Fischgemeinschaft kommen, denn sie verhalten sich mitunter territorial und das kann die Wohngemeinschaft schon mal durcheinander wirbeln.

 

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