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Hundemagazin
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Hilfe mein Hund hat Flöhe

Flöhe

Über kurz oder lang, bekommt jeder Hund einmal in seinem Hundeleben Flöhe. So wie viele Leute glauben, hat das nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Flöhe sind die am meist verbreitetsten Parasiten bei Hunden und Katzen. Besonders in den wärmenden Jahreszeiten verbreiten sich Flöhe gerne. Es gibt ca. 2000 Floharten weltweit. Katzen, als auch Hunde werden am häufigsten vom ,,Katzenfloh“ befallen.

Woran erkennt man, dass der Hund von Flöhen befallen ist?

Man erkennt den Floh daran: Er ist braun und etwa zwei Millimeter groß. Sie können bis zu 50 cm in die Höhe springen und ihre Lebenserwartung beträgt anderthalb Jahre. Natürlich findet man den Floh in der Natur oder auf andere Wirte und springen dann zu einem neuen Wirt über. Potenzielle Wirte können Flöhe an der Körpertemperatur, dem Ausstoß von CO₂ oder an seinen Bewegungen erkennen.

Flöhe saugen Blut von ihren Wirten, und zwar etwa bis zu 15 Mal mehr als sie selbst wiegen. Dies kann gefährlich schnell zur Blutarmut führen z.B. bei kleinen Hunden, Katzen und besonders bei Welpen.

Auch Bandwürmer können Flöhe außerdem übertragen. Menschen können auch gefährdet sein. Die Flöhe nutzen nämlich auch uns Menschen als Wirte. Sie können somit die ,,Katzenkrankheit“ verursachen. Die Katze fängt sich an zu kratzen und der Mensch kann dadurch erkranken. Auf einen einzigen Wirt können Flöhe bis zu hundert Tage drauf bleiben.Floh

Was hilft gegen Flöhe?

Damit sich die Plagegeister nicht in ihrer Wohnung (Haus) oder auf sie überspringen, sollten Sie ihr Tier regelmäßig kontrollieren, ob es Zecken oder Flöhe hat. Leider hilft es nicht immer, wenn die Flöhe innerhalb kürzester Zeit schon Eier gelegt haben.

Dann eignen sich am besten Spot-on-Präparate oder Tabletten, die alle vier Wochen oder alle drei Monate verabreichen muss.

Fragen Sie deshalb am besten Ihren Tierarzt danach. Diese Mittel sind meistens Kombi-Präparate und helfen auch gegen Zecken und Milben.tierarzt

Woran erkennt man Flöhe?

Nicht nur bei uns Menschen ist ein Flohbiss sehr unangenehm und mit einem enormen Juckreiz und Hautrötungen verbunden. Bei unseren Haustieren kann solch ein Biss zu starken Allergien führen.

Wenn Sie wissen, dass Ihr Tier allergisch reagiert, sollten Sie es das ganze Jahr prophylaktisch behandeln. Ist Ihr Hund doch von Flöhen befallen, macht es sich durch Unruhe, viel Kratzen und Hautentzündungen bemerkbar.

Mit einem sogenannten Flohkamm können Sie die Flöhe aus dem Fell Ihres Lieblings ausbürsten. Nimmt man dann ein weißes Papier und befeuchtet es, und man sieht dunkle Krümmel, die sich rötlich verfärben, dann handelt es sich um unverdautes Blut.

Wie werde ich die Flöhe los?

Wenn Sie nun einen Flohbefall festgestellt haben, muss nicht nur Ihr Tier, sondern alle im Haushalt lebende Tiere, sowie Ihre Wohnung (Haus) mit behandelt werden. Achtung: Die Flohmittel, die für Hunde geeignet sind, nicht den Katzen geben oder umgekehrt. Für Katzen kann das tödlich enden.

Es ist immer besser, einen Tierarzt um Rat zu fragen. Viele Flöhe tagen Würmer in sich, deshalb immer mit einer Wurmkur kombinieren. Sie sollten auch den kompletten Haushalt reinigen, da sich die Floheier überall befinden können. Also alle Möbel, sowie Teppiche gründlich absaugen. Am wichtigsten sind alle Plätze, wo sich ihre Tiere aufhalten, gründlich waschen, am besten bei 60 Grad oder wenn Sie die Möglichkeit haben einfrieren (ca. 10 Tage lang).

Den Staubsaugerbeutel am besten gleich entsorgen. Es gibt auch sogenannte Vernebler (auch Fogger) genannt, die Sie in der Wohnung (Haus) aufstellen können, wenn gar nichts mehr hilft. Nun hoffe ich, dass Ihre Tiere (Hunde, Katzen) keine Flöhe haben oder erst welche bekommen. Wir bekämpfen sie gerade :(.
Meine zwei Hunde haben sich nämlich welche eingefangen und jetzt bekommen sie Tabletten (vom Tierarzt verschrieben).lilly-leoUtensilien

 

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